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Die Entstehung des Gebäudes des „Passauer Wolf“ darf man ins 14. Jahrhundert datieren. Nach den Stadtbränden von 1512, 1662 und 1680 entstand durch den Wiederaufbau, der um das Jahr 1700 zum Abschluß gekommen ist, das heutige Aussehen des Gebäudes. Das Haus bietet ein einmaliges Kuriosum in der Baugeschichte Passaus: Beiden ehemaligen Häusern, die im Erdgeschoß schöne böhmische "Platzl-Gewölbe" erhalten hatten, war eine gemeinsame Barock-Fassade von höchster bildnerischer Qualität vorgeblendet worden.

Beim Umbau zum Hotel wurden in den Mauern außerordentlich interessante Spolien zutage gefördert, die, ebenso wie die geborgenen Teile eines Graphitton-Kruges, der Zeit der späten Gotik angehören. Von großer Bedeutung für die kunsthistorische Forschung sind die umfänglichen Fragmente von drei Totenleuchten aus Sand- und Kalkstein, die, mit plastischem Dekor verziert, ihresgleichen in Passau nicht haben. Eine wohlerhaltenen Rotmarmor-Grabplatte konnte gleichfalls geborgen und in der Eingangshalle aufgestellt werden.
(von Dr. Gottfried Schäffer, Kreisheimatpfleger)

Der Name des Hotels bekennt sich zum Passauer Wappentier, dem Roten Wolf auf silbernen Schild. Dem verpflichtenden Namen "Passauer Wolf" erweist sich das, die historische Substanz des Bauwerks samt ihrer kunstgeschichtlich bedeutenden Fassade von Giovanni Pietro Camuzzi, sorgsam eingegliederte Hotel mit seinen wertvollen Fundobjekten überaus würdig.




Was auch immer Sie nach Passau führt:
eine Donaukreuzfahrt, eine Kultur- oder Geschäftsreise, ein Golfturnier oder eine Fahrradreise - der Passauer Wolf bietet Ihnen eine optimale Ausgangssituation, um Passau und die Region zu entdecken.